Wildpark Lüneburger Heide

Wildpark Lüneburger Heide
Am Wildpark
21271 Hanstedt-Nindorf
Tel.: 0 41 84 - 89 39 -0
http://www.wild-park.de/

 

 

News

Wildpark Lüneburger Heide - Kleiner Piet ist der Größte

Grau statt gescheckt: Zwergesel-Fohlen ist im Wildpark ein echter Hingucker

Kaum hat das Team vom Wildpark Lu¨neburger Heide in Hanstedt-Nindorf die mitunter mu¨hsame Inventur aller Wildpark-Bewohner hinter sich gebracht, muss die Anzahl der dort lebenden Tiere auch schon nach oben korrigiert werden:


PietIm Gehege der Zwergesel hat sich Nachwuchs eingestellt! Am 9. Januar ist Hengstfohlen „Piet“ auf die Welt gekommen - auf ganz natu¨rliche Art und Weise, ohne menschliche Hilfe. Erwartet wurde „Piet“ schon einige Tage fru¨her, „aber Esel lassen sich gern mal etwas Zeit“, meint Obertierpflegerin Alexandra Urban.

 

 

PietAuch wenn „Piet“ ein ganz normales und gesundes Zwergesel-Fohlen ist, sticht er doch deutlich aus dem Rest der Herde heraus - und das nicht nur wegen seiner sehr geringen Körpergröße: Im Gegensatz zu seinen braun-weiß gescheckten Artgenossen hat der kleine Hengst ein grau-braun gelocktes Fell mit einem kleinen weißen Fleck auf der Stirn! „Die Fellfarbe und die sehr seltene kleine weiße Zeichnung wird Piet behalten“, weiß Alexandra Urban.

 

 


Piet der kleine Zwergesel„Praline“, die Mutter des kleinen Zwergesel-Fohlens stört das nicht. Geduldig säugt sie ihren Nachwuchs und beobachtet ihn beim Herumtollen. Geduld und Gutmu¨tigkeit sind typische Merkmale von Zwergeseln. Außerdem sind sie sehr zäh und genu¨gsam, weswegen sie vor allem im Mittelmeerraum als Last- und Zugtiere eingesetzt werden. Eine Herde besteht immer aus einem Hengst und mehreren Stuten mit ihrem Nachwuchs - so auch im Wildpark. „Piet“ ist nun neben seinem Vater „Percy“ der zweite „Kerl“ im Gehege.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Beste im Norden kommt aus dem Wildpark Lüneburger Heide

Mit viel Fleiß und Idealismus wird Kim Frieß zur Jahrgangsbesten in Niedersachsen


Der Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt Nindorf hat nicht nur tolle Tiere zu bieten, sondern auch „tierisch“ gute Mitarbeiter: Eine von ihnen ist Kim Frieß. Die 23-Jährige hat vor Kurzem die Abschlussprüfung zur Zootierpflegerin mit der Note 1,3 bestanden und ist damit die Beste ihres Jahrgangs in ganz Niedersachsen!


„Wir freuen uns natürlich fu¨r und mit Kim, die mit viel Fleiß und Idealismus an die Sache rangegangen ist und diesen tollen Abschluss in jeder Hinsicht verdient hat“, sagt Wildpark-Juniorchef Alexander Tietz. „Für uns als Ausbildungsbetrieb bedeutet das aber auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind und in der Lage sind, junge Leute zu motivieren und eine solide Grundlage fu¨r ihre Zukunft zu schaffen.“


Man muss schon ein gehöriges Maß an Überzeugungskraft mitbringen, will man einen der rar gesäten Ausbildungsplätze ergattern. Jedes Jahr bewerben sich rund 300 junge Leute darum, im Wildpark den Beruf des Zootierpflegers zu erlernen. In einem achtwöchigen Praktikum wusste Kim Frieß vor etwa zweieinhalb Jahren zu überzeugen: „Man merkt recht schnell, ob jemand diesen Beruf wirklich erlernen will und wie engagiert er dabei zur Sache geht - bei Kim hat alles gepasst“, berichtet Tietz.


Für ihren Traumberuf hat die junge Frau jeden Tag eine Fahrtstrecke von mehr als 100 Kilometern aus Jork im Alten Land in die Lüneburger Heide auf sich genommen und in ihrer freien Zeit fu¨r die Abschlussprüfung gepaukt. „Klar wollte ich ein gutes Ergebnis abliefern, aber dass es so gut werden würde, damit habe ich nicht gerechnet“, gibt sich Kim Frieß bescheiden. Aber um 94 von 100 möglichen Punkten in Theorie und Praxis zu erreichen, braucht es schon mehr als nur solides Grundwissen, zumal der Beruf des Zootierpflegers nicht nur das Wissen um die im Wildpark beheimateten Tiere umfasst.


„In der Prüfung wurde ich auch etwas u¨ber Schimpansen gefragt“ und die gibt es im Wildpark Lüneburger Heide - trotz der Artenvielfalt von rund 120 Tierarten - bekanntlich nicht. Auf die Frage, welche Tiere während der Ausbildungszeit ihre ganz persönlichen Favoriten geworden sind, antwortet Kim Frieß spontan: „Alle! Jede Tierart hat etwas Besondereres und je mehr man sich mit den Tieren beschäftigt, desto mehr wachsen sie einem ans Herz.“

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